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Boden GPS über MBS Technik

Mit Boden-GPS in jeder Gebäudeecke Ort bar

In den USA muss in wenigen Jahren die Ortung von Mobilfunkanbietern in Gebäuden garantiert werden. Wie funktioniert eine Handyortung innerhalb eines Gebäudes, wie genau kann diese Ortung sein? Für dieses Fragen müssen die US Mobilfunkanbieter in wenigen Jahren eine parate Lösung haben. Denn die Regulierungsbehörde FCC verlang von den Providern zukünftig das über die Handys auch innerhalb von Häusern genau lokalisiert werden müssen. Nextnav will dieses mit Funksignalen und Luftdrucksensoren dieses Ziel erreichen, und habe auch schon einen System dazu entwickelt, welches mit geeigneten Smartphones und verhältnismäßig wenig Funksendern in kompletten Städten eine Ortung ermögliche.

Während die Ortung von Notrufen im freien kein Problem darstellt, ist dies aber in geschlossenen Gebäuden nicht ausreichend. Es sollte nach einem Rettungsanruf für die erste Hilfe aussagekräftiger sein, wo in welcher Etage sich der Anrufer befindet. Doch um dieses zu gewährleisten, sollten sämtliche Räume eines Gebäudes mit Sender und Ortungstechnik ausgestattet werden.

Nextnav über Luftdrucksensoren und Höhenmessung

Nextnav geht über die Technik MBS (Metropolitian Beacon System), das ist eine Art Boden-GPS. Der Sender des Beacons genannt, funken mit 30 Watt und verfügen über eine Reichweite von rund zehn Kilometern. Die Handys können diese Signale auch in Geschlossenen Räumen empfangen.

Um dieses Konzept zu übernehmen müsste fast alle Gebäuden unterschiedlich konstruiert werden, und hierfür eine Datenbank verfügen die für jedes Haus in einer Stadt die Höhe der Stockwerke enthält.

Schon jetzt ist abzusehen, dass dies nicht nur Interesse der Rettungskräfte geweckt ist, sondern auch viele Nutzer die beispielsweise in einem Einkaufszentrum präzise geortet werden können die Werbung eines in unmittelbarer Nähe befindlichen Ladengeschäfts auszuliefern.