Coradia iLint: Der Brennstoffzellenzug in Brandenburg

Coradia iLint Der Brennstoffzellenzug in Brandenburg

Große Schlagzeilen für die Niederbarnimer Eisenbahn in Brandenburg. Eine besondere Ankündigung steht bevor. Aktuell wird für den Einsatz der Brennstoffzellenzug geprüft.

Hier einige Infos zu dieser Idee

Viele Bahnstrecken rund um Berlin sind noch nicht elektrifiziert. Die Züge werden noch mit dem Dieselantrieb gefahren.

Was nicht Umweltgerecht ist. Der Brennstoffzellenzug: Coradia iLint hingegen hat enorme Vorteile auf diesem Gebiet. Dieser benötigt keine Oberleitungen und kommt trotzdem ohne Fossilien Brennstoffe aus.
Die französische Firma Alstom wird die Coradia iLint herstellen.

Es wird der erste Niederflur-Personenzug mit Wasserstoffantrieb weltweit, getestete wurde in der Firmeneigenen Teststrecke in Salzgitter.

Ab dem Ende dieses Jahres ist auch der Einsatz für folgende Strecke „Buxtehude–Bremervörde–Bremerhaven–Cuxhaven“ geplant.

Der Brennstoffzellenzug hat natürlich auch seine Nachteile, die Produktion vom Wasserstoff erfordert viel Energie. Verwenden wir hier kein Ökostrom, ist die Umweltbilanz eher bescheiden. Daher ist eine Kooperation geplant mit der Firma Enertrag. Diese hat zahlreiche Windparks und einen geringen Teil des produzierten Stroms soll zur Herstellung des Wasserstoffes genutzt werden. Dieser Strom wird erst gespeichert, und dann für die Nutzen der Antriebe bei den Brennstoffzellen verwendet.

Die Kosten für die Umstellung des Brennstoffzellenzuges werden mit 35 Millionen Euro gerechnet.

Mit dem Geld muss erst einmal der Hybridkraftwerk von Enertrag ausgebaut.